Montag, 11. Februar 2013

Wenn Busse schneller fahren als Autos

Nun sind wir schon eine Weile zu Zweit unterwegs. Mein Brüderchen und ich. Vieles haben wir erlebt und gesehen. Gestartet haben wir in Bogotà. Mit dem Buss ging es nach Medellin. Obwohl der Busfahrer gefahren ist wie ein Henker hatten wir statt 9 Stunden 10.5. Ich habe noch nie so viele Kurven und Tracks gesehen wie auf dieser Strecke.
Medellin hat uns gefallen. Am ersten Tag sind wir sage und schreibe 6 Stunden durch die Stadt getigert. Es gibt zwar keine Kirchen wie in Wien oder Paris, aber es hat trotzdem interessante Gebäude (was natürlich mich vor allem Interessierte). Die Pablo Escobar Tour welche wir machten war interessant und gab einen kleinen Einblick in die ehemals gefährlichste Stadt der Welt.
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Medellin

Weiter ging es in Manizales. Unser Ziel: Den Vulkan sehen. Dies gelang uns auch auf nicht ganz konventionelle Art. Morgens um 4 Uhr ging es Los, mit dem Milchmann. Auf einem Lastwagen Openair. Hinauf auf 4200müM. Die Luft war dünn und neblig. Doch wir hatten Glück. Ca. 10min war schöne sicht auf den Vulkan und die Strapazen (es war nicht sehr warm auf dem Ding und wir nicht sehr warm angezogen) mit dem Milchmann wurden belohnt. (Claude lief mit vier weiteren Touristen 7h runter zurück nach Manizales mit einem Stopp in den Thermales. Da ich ein lädiertes Knie hatte zu dieser Zeit, fuhr ich mit dem Milchmann wieder zurück)
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Volcano Nevado del Ruiz

Der nächste Stopp – Zona Cafeteria Salento
Ein Dorf mitten in Wunderschöner Landschaft. Wir waren in einem coolen Hostal mit super Leuten. (haben zusammen Wanderungen gemacht, gekocht und Techo gespielt. Techo ist das national Spiel, wo man Dreiecke mit Schwarzpulver zum explodieren bringen muss). Wir wissen jetzt alles über Kaffee und wie der Nationalbaum (die Wachspalme welche bis zu 60m hoch wird) aussieht. Leider spielt das Wetter seit Manizales nicht mehr so mit. Es gibt viel Regen.
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Café

Cali gefiel uns nicht so, es ist zwar toll für den Ausgang (wenn man Cali Salsa tanzen könnte wäre es sogar super. Der Kubanische Salsa nütz einem leider nicht viel) ansonsten bietet Cali nicht sehr viel.
Deshalb machten wir uns auch gestern Samstag (nach dem Erdbeben am Morgen, welches ziemlich stark war) auf den Weg nach San Chipriano. Nach der Busfahrt (der Fahrer fuhr geradewegs akzeptabel, nach dem wir am Tag zuvor wieder eine Fahrt hatten die Filmreif war) ging es weiter in den Jungel. Auf Brujitas...(ein Töff, ein paar Holzbretter, vier Räder und Schienen) in das 500 Seelen Dörfli, welches fasst ausschliesslich von Negros bewohnt wird. Es liegt im Nirgendwo und hat Nichts. Ausser einen schönen Fluss der super klar sein soll (leider regnete es wieder einmal und wir hatten keine Lust zu baden).
Brujitas
Brujitas

Nach 8 Stunden Rück- und Weiterreise, sind wir in Popayan angekommen, welches auf den ersten nächtlichen Blick einen niedlichen Eindruck macht.

Hasta proxima

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