Stadtleben und Wildnis

Vancouver
Die Zeit vergeht wie im Flug. Jetzt ist auch bereits meine Zeit in Toronto um. Ich habe es auch hier sehr genossen wieder ein etwas häusliches Leben führen zu können.
Kanada ist so nahe an den USA und dieser auch sehr ähnlich, aber trotzdem irgendwie ganz anders. Das Leben ist entspannter in Kanada als in den USA und die Kanadier freundlicher und offener.
Die Busfahrt von Seattle nach Vancouver war angenehm, auch das passieren der Grenze war überhaupt kein Problem. Vancouver fand ich eine sehr schöne und gemütliche Stadt. Es gibt viele kleine Cafes wo man sich hinsetzten kann und die Leute beobachten. Gastown hat mir besonders gut gefallen. Und natürlich der Stanley Park. Beim Beaver Lake hatte ich fast das Gefühl in den Bergen zu sein.

Der Bibersee (Stanley Park)
Auf dem Grouse Mountain war die Aussicht spektakulär und ich habe sogar einen Bären gesehen (hinter dem Zaun).
Was mich sehr erstaunt hat war, dass es so viele Schweizer in Vancouver gab. An jeder Ecke hörte ich Schweizerdeutsch. (Und ich habe doch tatsächlich ein Pärchen aus Nidau getroffen).

Grizzly Bär
Toronto ist anders. Eine Stadt fast ohne Touristen, wie entspannend. (Trotz dem alltäglichen Fahrradfahren von ca. 20 Kilometer für in die Stadt und wieder zurück). Vom laufen zwischen drin sprechen wir gar nicht). Eines meiner Lieblings Quartiere ist der Kensigton Market. Es gibt dort viele kleine Kaffees und Boutiquen. Entspannt und eine super Stimmung (und die besten Bagels der Stadt).
Selbstverständlich gingen Oli und ich auch ein bisschen der Architektur anschauen. Mehr in die Höhe schauend als wo man hintritt, wanderten wir umher.. Die Galerie von Galatrava, der Museumsanbau von Liebeskind und Anbau des Ontario College of Art und viele weitere sahen wir uns an. (Architekten unter sich, ohne weitere Kommentare!) Dazwischen gab es auch immer wieder etwas Zeit für einen Cupcake (mein Favorit: Red Velvet).

Kensington Market
Am ersten Wochenende waren wir zu Viert (Oli, Cath, eine Arbeitskollegin von Cath und ich) wandern im Algonquin Park. Weit ab von allem. Es war eine dreitages Wanderung wo wir alles (Essen, Wasser und Zelt) selbst mitschleppen mussten. Für mich war es ziemlich anstrengend, vor allem der zweite Tag (Nach 5 und 6 Stunden wandern pro Tag waren meine Beine froh am letzten Tag nur 3 Stunden laufen zu müssen). Wir wurden aber für die Strapazen belohnt und sahen einen Elch aus nächster Nähe. (Bären haben wir leider oder zum Glück keine gesehen).

Algonquin Park

The Moose

Das Wander-Team
Natürlich durfte der Besuch an den Niagara Fällen nicht fehlen. Die waren schon recht beeindruckend (man hat es auch an den vielen Touristen an gemerkt). Auf dem Nachhauseweg machten wir noch halt bei einem Weingut. Es war schön aber die Rebenlandschaften in der Fläche sind nicht zu vergleichen mit unseren Idyllischen Rebenhügeln. (Der Weisswein war sehr gut).

Niagara Fälle
Eigentlich wollte ich auch baden im See daraus wurde leider nichts. Da ich mir das schön warme Wasser von 25-28 Grad der Karibik gewohnt war, waren die kalten 17 Grad doch etwas kalt. Die Luft war nicht super heiss. Zum „sünnele“ hat es aber doch zweimal gereicht. (Und es hat mir doch tatsächlich eine Möwe voll auf den Kopf geschissen, wähhhh).
Toronto
Die Abende auf der Terrasse beim Grillen mit einem guten Glas Wein (Martini oder Mojito) waren super und entspannend (ausser Oli musste gerade gegen einen frechen Waschbären kämpfen auf dem Balkon). Danke Oli und Cath für die Gastfreundschaft. Ich komme gerne wieder einmal.
Heute geht es weiter nach New York, der letzte Stopp
vor der Heimkehr....
Hasta proxima
nelumbo85 - 12. Aug, 14:25
