Montag, 22. April 2013

vogelfreier Wandervogel

Nach einem lustigen Abschlussabend in Bogota (und gekochten Eier zum „dütsche“ am Ostersonntagmorgen), ging meine Reise weiter nach San Gil. Am ersten Tag brachte ich tatsächlich den Mut auf, einen Gleitschirmflug zu machen. Dieser dauerte zwar nicht lange (nur ca.20min und wir mussten zweimal Starten, da beim ersten Mal zuwenig Wind war), aber ich hatte riesen Spass (Will unbedingt in der Schweiz auch einmal fliegen). Ich besuchte das kleine Dorf Baricharra und wanderte zu dem verschlafenen Nest Guane. Beides sind weiss getünchte niedliche Dörfer.

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Guane

Ich schaute mir auch noch den nahe gelegenen Wasserfall an. Einer der schönsten ,die ich bis jetzt gesehen habe.

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Mit dem Bus fuhr ich weiter nach Bugaramanga (auf dem Weg legte ich einen zwischen halt ein um den gigantischen Chicamocha Canyon zu begutachten). Mit dem Nachtbus fuhr ich nach Santa Marta (und man glaubt es fast nicht, aber dieser hatte nach 30 Minuten eine Panne und ein Techniker kam und konnte den Bus nach 1.5 Stunden flicken, zum Glück war Nacht, ich habe geschlafen).

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Canyon Chicamocha

In Santa Marta ging ich gleich weiter nach Taganga (ich machte nach Santa Marta nur einen Tagesausflug. Es war sehr laut und heiss dort). Taganga gefiel mir eigentlich auch nicht so sehr (viele Touristen und noch mehr Drogen im Umlauf). Aber das Hostel war wieder einmal super. Etwas oberhalb des Strandes und ruhig. (Es wurde mein Basislager für die kommenden Ausflüge). Nach zwei Tagen am Strand herumhängen (ich habe ein Paar coole Leute kennen gelernt, welche ich dort auch immer wieder traf).Startete ich das Abenteuer Ciudad Perdida.5 Tage lang sind wir zwischen 3.5 und 6.5 Stunden (bei Hitze und viel Feuchtigkeit aber zum Glück ohne regen) gewandert durch den Urwald. (Die Erfrischungen im Fluss waren gold Wert) Auch immer wieder Trafen wir auf Indigenos (die Urbevölkerung).. Von der Ciudad Perdida war ich überrascht. Ich habe mir das Ganze viel kleiner Vorgestellt. (Die Strapazen haben sich gelohnt).

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Ciudad Perdida

Zurück in Taganga wollte ich eigentlich am nächsten Tag in den Tayronapark. Aber wie so oft ändern sich Pläne. Ich traf Thomas (ein Südtiroler) wieder (wir waren im selben Hostal in San Gil) und ich entschied mit ihm erst am übernächsten Tag nach Palomina zu fahren. Dort konnte man nichts tun ausser herum zu hängen und im Pool „zu schwadern“. (Das Meer war zu gefährlich, zu hohe Wellen und gefährliche Strömungen).

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Palomino

Nach der Ruhe gingen wir weiter in den Tayronapark. (hier wurde wieder gewandert!) Am ersten Tag aber nur 1.5 Stunden. Am zweiten wollten (Betonung auf wollten) wir an die Playa Brave, welche anscheinend sehr schön sein soll. Wir wanderten (teilweise schon fast kletternd) 4.5 Stunden hoch zum El Pueblito (ein schwacher Abklatsch von der Ciudad Perdida). Leider kennen die Kolumbianer Wegweiser zum Teil noch nicht, deshalb erwischten wir prompt den falschen Weg. Und zu unserem eigenen amüsieren waren wir zurück im Cabo Don Juan. (etwas Gutes hatte es, es war auch dort schön und wir mussten am nächsten Tag nur 1.5 Stunden zum anderen Camp zurücklaufen). Der Tayronapark war sehr eindrücklich mit den Palmensandstränden und den Bergen im Hintergrund.

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Tayronapark

Wieder ging ich zurück nach Taganga (Thomas fuhr zurück nach Palomino). Mein letzter Ausflug von Taganga aus führte mich in die Berge nach Minca (hier war wieder einmal typisches Wetter für mich, es hat geregnet). Es war etwas kühler und ich konnte wieder einmal richtig gut schlafen. Da ich ein bisschen genug vom Wandern hatte, machte ich nur einen Spaziergang zum Fluss.

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Santa Marta bei Nacht

Die allerletzte Nacht in Taganga, ich genoss noch einmal die französische Küche von Koch Dominic im Hostel und ein paar Bierchen mit Claudia. (Sie kenne ich seit dem Anfang in Taganga und da sie immer noch in Santa Marta war, kam sie noch einmal vorbei).

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Taganga

Und weiter geht es jetzt in Mompos, eine Kolonialstadt am Rio Magdalena.

Hasta pronto

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