Sonntag, 18. August 2013

New York, New York

P8135613
Time Squere

Die Fahrt mit dem Mega Bus war überraschend angenehm (im Gegensatz zu Greyhound von San Francisco). New York begrüsste mich düster mit Regen. (Ich war pflotsch Nass als ich Hostel ankam). Die restlichen Tage war aber wunder schönes Wetter.

So konnte ich meine letzten Tage in New York geniessen (trotz der vielen Lauferei).
Ich natürlich besuchte die obligatorischen Touri Orte. Als erstes den Time Squere, dieser war eindrücklich und jetzt habe ich ihn gesehen, es waren mir dort zu viele Menschen. Brooklyn Bridge, Wall Street, Union Squere und Central Park durften natürlich nicht fehlen. Dann war ich im Guggenheim Museum, welches ich sehr eindrücklich fand (obschon zu meinem bedauern „die Schnecke“ zu Gunsten oder eben miss Gunsten abgedeckt war, da ein Lichtkünstler so von unten her „die Schnecke“ beleuchtete. Da frage ich mich schon, ob es sinn macht Kunst zu missgunsten der Architektur zu machen, aber das ist meine Persönliche Empfindung, siehe Foto unten).

P8165861
Guggenheim Museum „Die Schnecke“ (es ist ein Foto! Dort sind sonst die schönen Sichtbezüge!)

Zudem hatte ich die glorreiche Idee um ein bisschen Geld zu sparen am Free Friday (oder Freaky Friday) ins Museum of Modern Art (MoMA) zu gehen. Es hatte so viele Leute (was auch ja eigentlich auch erwartet hatte), dass ich z.T. die Bilder gar nicht richtig sah.
Nicht fehlen durfte auch der Empire State Building. Hier hatte ich noch Glück mit den Leuten, ich wollte zum Sonnenuntergang rauf und bin etwas früher Rauf, so musste ich nicht warten. Die Aussicht war grandios. (mit der Dunkelheit kamen auch die Menschen und ich flüchtete zurück auf den Boden).

P8155836
Aussicht Empire

Was ich wirklich super cool fand und auch allen empfehlen würde, wenn sie einmal in New York sind, sind folgende „Sehenswürdigkeiten“ (dies ist eine von mir persönliche Liste, Jedermann und -frau empfindet sicher anders!)
The High Line, in einem alten Hochbahntrasse erstellter Park, wo man einmal auf einer anderen Höhe durch die Häuser läuft. Eine super Idee finde ich und auch eine schöne erholsame grüne Oase in New York.

P8155758
The High Line

Das ganze Quartier drum herum Meatingpont Destrict mit Chelsea Market (eher teure Gegend).
Soho mit Nolita einfach gemütlich zum rumschlendern und ein Cafe trinken (mittlere Preisklasse).
Hight Brooklyn bei der Brooklyn Bridge auch hier einfach ein bisschen New York geniessen in einer Ruhigen Umgebung.
Williamsburg auch hier gilt rumschlendern Kaffee trinken und geniessen, diese Gegend ist mein Favorit, es gibt viele kleine Läden (vor allem Brokis mit allem möglichem Klim Bim) und vom East River State Park hat man eine wunderbare Aussicht auf die Skyline.
Der Prospect Park in Brooklyn (der Bruder vom Central Park) fand ich natürlicher als der Central Park. Hier hört man die Vögel pfeifen anstatt des Stadtlärms und es gibt einen richtigen Wald, der auch nach Wald riecht. (Ansonsten finde ich diese Gegend rings um den Park nicht sonderlich interessant).

P8175924
Williamsburg

Eher weniger gefallen hat mir Chinatown (ist vielleicht auch so, weil ich in San Fransisco schon war und dort ist wirklich China Flair).
Dann habe ich mir gedacht, möchte ich noch ein bisschen was anderes sehen und fuhr nach Harlem. Die Afrokultur wird immer noch gross geschrieben dort und es war komisch plötzlich wieder aufzufallen, weil man weiss ist. Es war interessant das Ganze zu sehen, aber nicht ganz so aufregend wie ich mir das Vorgestellt habe.

P8175946
Harlem

Shoppen war ich auch noch ein kleines Bisschen (der Rucksack ist aber zum Glück gross genug!).

Ja und jetzt ist das Ganze aus fertig und vorbei. Ich geniesse meine letzten Stunden bei einem Glas kalifornischem Weisswein (man gönnt sich ja sonst nichts und es ist schliesslich das Ende!) in the Hight Brooklyn.

Super war es für mich die letzten sieben Monate. Einiges würde ich anders machen vieles Gleich und bereuen tue ich nichts. Es war eine super Erfahrung.
Und dann kommt immer die gleiche Frage: „Was hat dir am besten Gefallen“ deshalb hier vorweg, Kolumbien war super genial, der Segeltripp und vorallem die San Blas Islands, Mexiko (nicht aber der Yucatan). Landschaftlich fand ich sowohl Oregon wie auch Ontario überwältigend.

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge schaue ich nach Hause.

Deshalb dieses Mal

¡Hasta pronto!

P8175943

Montag, 12. August 2013

Stadtleben und Wildnis

P7275034
Vancouver

Die Zeit vergeht wie im Flug. Jetzt ist auch bereits meine Zeit in Toronto um. Ich habe es auch hier sehr genossen wieder ein etwas häusliches Leben führen zu können.
Kanada ist so nahe an den USA und dieser auch sehr ähnlich, aber trotzdem irgendwie ganz anders. Das Leben ist entspannter in Kanada als in den USA und die Kanadier freundlicher und offener.
Die Busfahrt von Seattle nach Vancouver war angenehm, auch das passieren der Grenze war überhaupt kein Problem. Vancouver fand ich eine sehr schöne und gemütliche Stadt. Es gibt viele kleine Cafes wo man sich hinsetzten kann und die Leute beobachten. Gastown hat mir besonders gut gefallen. Und natürlich der Stanley Park. Beim Beaver Lake hatte ich fast das Gefühl in den Bergen zu sein.
P7275044
Der Bibersee (Stanley Park)

Auf dem Grouse Mountain war die Aussicht spektakulär und ich habe sogar einen Bären gesehen (hinter dem Zaun).
Was mich sehr erstaunt hat war, dass es so viele Schweizer in Vancouver gab. An jeder Ecke hörte ich Schweizerdeutsch. (Und ich habe doch tatsächlich ein Pärchen aus Nidau getroffen).

P7264971
Grizzly Bär


Toronto ist anders. Eine Stadt fast ohne Touristen, wie entspannend. (Trotz dem alltäglichen Fahrradfahren von ca. 20 Kilometer für in die Stadt und wieder zurück). Vom laufen zwischen drin sprechen wir gar nicht). Eines meiner Lieblings Quartiere ist der Kensigton Market. Es gibt dort viele kleine Kaffees und Boutiquen. Entspannt und eine super Stimmung (und die besten Bagels der Stadt).
Selbstverständlich gingen Oli und ich auch ein bisschen der Architektur anschauen. Mehr in die Höhe schauend als wo man hintritt, wanderten wir umher.. Die Galerie von Galatrava, der Museumsanbau von Liebeskind und Anbau des Ontario College of Art und viele weitere sahen wir uns an. (Architekten unter sich, ohne weitere Kommentare!) Dazwischen gab es auch immer wieder etwas Zeit für einen Cupcake (mein Favorit: Red Velvet).

P8015155
Kensington Market

Am ersten Wochenende waren wir zu Viert (Oli, Cath, eine Arbeitskollegin von Cath und ich) wandern im Algonquin Park. Weit ab von allem. Es war eine dreitages Wanderung wo wir alles (Essen, Wasser und Zelt) selbst mitschleppen mussten. Für mich war es ziemlich anstrengend, vor allem der zweite Tag (Nach 5 und 6 Stunden wandern pro Tag waren meine Beine froh am letzten Tag nur 3 Stunden laufen zu müssen). Wir wurden aber für die Strapazen belohnt und sahen einen Elch aus nächster Nähe. (Bären haben wir leider oder zum Glück keine gesehen).

P8055312
Algonquin Park

P8045298
The Moose

P8035224
Das Wander-Team

Natürlich durfte der Besuch an den Niagara Fällen nicht fehlen. Die waren schon recht beeindruckend (man hat es auch an den vielen Touristen an gemerkt). Auf dem Nachhauseweg machten wir noch halt bei einem Weingut. Es war schön aber die Rebenlandschaften in der Fläche sind nicht zu vergleichen mit unseren Idyllischen Rebenhügeln. (Der Weisswein war sehr gut).

P8085442
Niagara Fälle

Eigentlich wollte ich auch baden im See daraus wurde leider nichts. Da ich mir das schön warme Wasser von 25-28 Grad der Karibik gewohnt war, waren die kalten 17 Grad doch etwas kalt. Die Luft war nicht super heiss. Zum „sünnele“ hat es aber doch zweimal gereicht. (Und es hat mir doch tatsächlich eine Möwe voll auf den Kopf geschissen, wähhhh).

P8115538
Toronto

Die Abende auf der Terrasse beim Grillen mit einem guten Glas Wein (Martini oder Mojito) waren super und entspannend (ausser Oli musste gerade gegen einen frechen Waschbären kämpfen auf dem Balkon). Danke Oli und Cath für die Gastfreundschaft. Ich komme gerne wieder einmal.

Heute geht es weiter nach New York, der letzte Stopp
vor der Heimkehr....

Hasta proxima

Montag, 22. Juli 2013

Das Klischee-Amerika

P7040900

Nach einem problemlosen Flug bin ich gut in den USA angekommen. Schon bald habe ich gemerkt, dass die USA wahrhaftig so ist, wie man es sich vorstellt u. a. Überall komische Verbots- oder Warnschilder. Und es war der 4. Juli Nationalfeiertag der Amerikaner. Wir gingen das Feuerwerk am Abend anschauen (es war etwa gleich wie das in Biel einfach ein bisschen Bunter und mehr Rot Blau). Es gab viele Leute und man merkte wie patriotisch sie sind. (oder Schreit bei uns ein Obdachloser, es lebe die Schweiz God bless Switzerland am ersten August? In Amerika machen die das!)
Von San Francisco war ich erstmal ein bisschen geschockt. Es gab extrem viele Obdachlose Menschen, welche zum Teil auch Drogensüchtig sind und auf der Strasse herum brüllen, das hätte ich nicht gedacht. Des Weiteren ist einfach alles viel mühsamer zum Organisieren als das ich es mir bisher gewohnt war. Dazukommt, dass es nicht besser Organisiert ist als Lateinamerika. Das hat zur Folge, dass etwas dreimal länger dauert bis man es hat und dazu kommt dann noch die obligate Stunde weil man unpünktlich ist.
Ich habe aber trotz dieser „umstellungs- Problemen“ San Francisco genossen. Es ist eine sehr schöne Stadt mit verschiedenen Gesichter (und es hatte ein „bisschen sehr viele“ Touristen, aber selber Schuld, wenn man in der Hochsaison geht). Die Goldengate Bridge, welche ich mit dem Velo überquert habe, war eindrücklich. Und die vielen kleinen Häuschen die es gibt sind schnuckelig.

P7104392
Square

Einen Tag war ich im Yosemite Valley, es war ein langer Weg dorthin aber hat sich gelohnt. Diese Felswände sind sehr imposant und der Wald war sehr schön (endlich habe ich wieder einmal richtigen Tannenwald gerochen).

P7084192
El Capitan und Half Dome

Nach 6 Tagen San Francisco fuhr ich nach Portland. Das war ja das Absolute Highlit bis da hin. Ich kann ja sagen, dass ich ziemlich viel Bus gefahren bin in letzter Zeit, aber so etwas habe ich noch nie erlebt. Der schlimmste Bus in den letzten 5 Monaten und das erstnoch für 18 Stunden und in der Nacht. Unbequem (den Sitz konnte man nur ca. 10cm nach hinten stellen und die Beine passten auch nicht unter den Vordersitz und „Ohren“ hatte es auch keine, damit der Kopf nicht unkontrolliert umher fällt). Na ja irgendwie habe ich dann diese 18 Stunden (beim Umsteigen mussten wir 1.5 Stunden auf den anderen Bus warten) überstanden.
Portland ist eine gemütliche Stadt sehr sauber, aber auch hier gibt es wieder viele „komische“ Menschen.
Kersten wohnt 30 Minuten ausserhalb von Portland in Hillsboro in einer Wohnsiedlung. (Es kommt mir vor wie eine Feriensiedlung, es ist Grün und hat ein Pool). Ich genoss meine Tagen hier sehr, ich konnte endlich wieder einmal richtig Kochen und Brot backen und nicht immer wider meinen Rucksack ein und auspacken, so richtig Ferien wie man sich das Vorstellt. Wir haben verschiedene Tagesausflüge gemacht, einmal ans Meer, waren Wandern und sonst Verschiedenes anschauen (und Kleider einkaufen, und zum Guten Schluss, nach gefühlten 100 Schuhläden, auch noch Schuhe für Kersten). Das Ganze ist in den USA leider häufig mit viel Auto fahren verbunden.

P7174520
Mirror Lake mit Mount Hood

Super cool war natürlich auch den Helikopterflug den wir gemacht haben (Merci Kersten). Alles einmal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten ist sehr spannend. (Ich war ein Bisschen nervös vor dem Flug, aber es war einmal in der Luft einfach super).

P7224692

Die Reise ging (nach einer kurzen weinreichen Nacht) nach 13 erholsamen, unvergesslichen Tagen (danke an die WG-Saftladen) weiter nach Seattle.
Ich bin der ganze Tag durch Seattle gestiefelt und nun völlig kaputt. Seattle ist eine Stadt wo es an jedem Ecken ein Starbucks Coffee gibt und wenn es keinen Starbucks hat, dann eben einen anderen Café Shop. Die Stadt hat mir gefallen. (Es gibt nichts Weiteres dazu zu sagen! Vielleicht bin ich auch einfach zu müde!)

Deshalb Gute Nacht und Hasta Proxima

P7244881
Seattle

Hier noch ein paar Klischees und Anekdoten:

P7074046

- Die Autos sind noch grösser als man es sich Vorstellt.
- Die Leute sind zum Teil wirklich sehr Dick (vor allem in Vororten und Ländlicher Gegend).
- Die Portionen sind riesig und fettig (an einem Morgen waren wir Pankacke essen, ich habe die Hälfte gegessen und danach war mir der halbe Tag schlecht).
- Die typischen Einfamilienhausstrassen mit zwei riesen Autos vor der Tür und der Flagge gibt es wirklich.
- Die Stromleitungen sehen hier aus wie bei uns vor 60 Jahren.
- Beim Drive Thru MacDonalds kann man ohne „Vehicle“ nichts bestellen, es ist zu gefährlich (es war mitten in der Nacht und der „normale“ MacDonalds war schon geschlossen, wir mussten mit leerem Magen ins Bett)
- Es gibt fast nur Fast Food ketten und keine normale Restaurants
- Refell ist das grosse Wort, so kann man schnell einen oder mehr Liter Cola trinken zum Hamburger (und noch Einen dazu mit auf den Weg nehmen).
- In den Mietverträgen steht doch tatsächlich drin, dass Autofahren gefährlich ist, da man Personen rund ums Auto eventuell nicht sehen kann und das Fenster öffnen ist auch Gefährlich, da man herausfallen kann (hoffentlich schlagen sie sich den Kopf im Bett während dem Schlafe nicht an!).
- Einen Inch (ca. 2.5 cm) Wasser sind Gefährlich man kann darin Ertrinken (besonders in der Nacht, wenn die Sprinkleranlagen im Akkord sprenkeln).
- Ein anderes viel benutztes Wort ist auch: Enriched, das heisst soviel wie besser gemacht, deshalb sind hier auch die Teigwaren nicht nur Teigwaren sondern, irgendwelche Mehl, Gries Gebinde mit ca. 5 verschiednen Zusätzen von Vitamin Bs und Folrsäure und Eisen und und und (Beim Reis ist es ähnlich, Milch gibt es nur mit Vitamin A+ D und von den Joghurts reden wir gar nicht erst).
Diese Liste könnte unendlich Lange weiter Geführt werden....


P7194588
Klischee

Mittwoch, 3. Juli 2013

Tanzende Haie und kaputte Korallen

P6243869
Caye Caulker

Nach einer Horrorfahrt in einem alten Schulbus die fast 5 Stunde dauerte mit ewigen stopps and goes (aber ohne Probleme an der Grenze, obwohl in jedem Reiseführer steht man bräuchte als Schweizer ein Visum für nach Belize – das Stimmt nicht). kam ich endlich in Belize City an. Es wird englisch gesprochen (ich natürlich aus reiner Gewohnheit immer Spanisch). Diese Stadt macht einen sehr kaputten (vor allem die Menschen) auf mich.. Es gibt sicher auch teile die besser währen. Aber auch auf Anraten von der Hostelbesitzerin auf Cayer Caulker besichtigte ich Belize City schlussendlich nicht. Caye Caulker ist wie erwartet sehr touristisch (deshalb stresste es mich auch nicht). Ich habe einen Tag lang ein Fahrrad gemietet und besichtigte so die ganze Insel, welche sehr klein ist (zur Freude von Einheimische, weil die meisten Touristen nicht aus der Hauptstrasse heraus kommen), Die Insel ist sehr schön und hat immer noch mehr oder weniger touristenlose Orte, Der Hauptgrund weshalb ich aber auf diese Insel ging war für das Schnorcheln am zweitgrössten Barrierriff der Welt. Ich habe eine Tour gebucht wo wir an drei verschiedenen Orten Schnorcheln gingen. Das Ganze hatte für mich zwei Seiten. Zum einen war es sehr interessant all die Fische zu sehen, es gab wirklich super viele. Die andere Seit war aber, dass sehr viele Korallen tot sind. (Die Guides schieben es auf die Klimaerwährmung ab, ich glaube eher das Problem sind die tausende Touristen, welche täglich dort Schnorcheln gehen). Das war ein bisschen enttäuschend für mich, nach Panama wo die Korallen so schön waren. Super war natürlich, dass wir Haie gesehen haben. Diese werden aber mit totem Fisch angelockt. Und bevor ich recht realisiert habe wie mir geschieht habe ich schon einen am Bauch angefasst, welchen den Guide gepackt hat und auf den Rücken gedreht hat damit wir ihn anfassen konnten. Der Guide stocherte auch noch mit einem Holzstäbchen herum, um die Tiere herauszulocken. Ich fand das Ganze gar nicht gut, denn die Tiere werden von mir aus so gestört (Obschon die Hostelbesitzern, als ich ihr das erzählt habe, gemeint hat, die Tiere werden nicht gestört, da die Guides quasi eine Beziehung zu denen hätten). Deshalb mein Fazit, eindrücklich war es, aber ich fühle mich trotzdem ein bisschen schlecht, weil ich diese Art von Touren eigentlich nicht unterstützen möchte.

P6243853
Mangroven

P6230430
Unterwasser

Ich bekam einen Tipp ich solle doch nach Sardeneja gehen, ein kleines Fischerdorf wo man das richtige belizische Leben sehe. Also fuhr ich mit dem Schiff nach Sardeneja. Es war wirklich super. Ein kleines ärmliches Fischerdorf (wo manche durch den Fang von verloren gegangenen Kokainpaketen am Riff reich wurden). Keine Touristen nur Steckmücken (ich hatte nach zwei Tagen ca. 50Stück überall verteilet und das trotz Antimückenspray).
Das war ein sehr entspannter Tag. Die Leute waren alle sehr nett und aufgestellt.

P6263874
Sardeneja

Danach fuhr ich zurück nach Tulum (dauerte auch etwas lange, war aber selber schuld, habe denn Bus nicht angehalten, weil ich gedacht habe es sei der falsche, wo schneller gewesen wäre und ich musste danach eine Stunde warten, wohlgemerkt von halb sechs bis halb sieben in der Frühe).
In Tulum besuchte ich noch die Gran Cenote. Das war sehr eindrücklich, kristallklares Wasser, welches in einem blau leuchtete und Stalagmiten und Stalaktiten Unterwasser.

P6280646
Gran Cenote

Danach kam der Kulturschock, ich fuhr nach Playa del Carmen, dort wimmelt es nur so von Touristen (vor allem Pauschaltouristen, die meisten aus den USA). Deshalb ist auch alles in Dollar angeschrieben und gesprochen wird fast nur noch Englisch. Das hat zur Auswirkung, dass man als weisser Tourist auch wieder verarscht wird mit den Preisen. (ich mag das gar nicht und rege mich immer zu tote auf, wenn sie einem einfach für Dummverkaufen und das dreifache verlangen was normal ist). Na ja ich versuchte es mit Gelassenheit, gelungen ist es mir nicht wirklich. Ich machte von dort aus einen Tagesausflug zu der Cenote dos ojos. Die war ein bisschen grösser als die Gran Cenote. Es wäre noch eindrücklicher gewesen mit einer Lampe, aber nein die konnte man nicht Mieten, man hätte mit einem Guide gehen müssen. Grrrrr. Danach ging ich zum Strand in Actumel um die Meeresschildkröten zu beobachten. Ich hatte Glück und sah ca. 6 Stück.

P6283891
Playa del Carmen

P6290737
Tortuga

Quasi fluchtartig verliess ich Playa del Carmen und fuhr nach Cancun. Die Innenstadt bietet eigentlich so gut wie nichts, es hat aber zum Glück auch fast keine Touristen unterwegs.

Nun war ich noch zwei Tage auf der Isla Mujeres. Natürlich auch super touristisch (was auch sonst), aber die Atmosphäre gefiel mir besser als in Playa del Carmen. Leider spielte das das Wetter nicht mehr so mit. Aus meinen zwei relaxten Strandtagen wurde ein Halber. Ich habe dann gestern noch ein Fahrrad gemietet und bin um die Insel gefahren und hatte sogar Glück es hat nicht geregnet. Danach ging ich noch schnell Schnorcheln, aber so im Wasser mit Wind und ohne Sonne wurde mir dann kalt und ich gab das Projekt Strand auf.

P7010794b
Isla Mujeres

Mein letzter Tag in Lateinamerika ist buchstäblich ins Wasser gefallen. Nichts wurde aus meinem Strandtag. Es hat mehr oder weniger den ganzen Tag geregnet. Ich habe ein bisschen die Zona Hoteleria angeschaut und ging dann trotz dem schlechten Wetter am Strand was essen und mich ein bisschen umschauen

P7030833
Cancun Zona Hoteleria

Ja jetzt ist wirklich meine Zeit um in Lateinamerika, ich kann es kaum glauben. Sehr schön war es. Ab morgen wird ein neuer Wind wehen in San Francisco.

Hasta proxima

Donnerstag, 20. Juni 2013

Fliegender Sonnenschirm und alte Steinblöcke

Die Zeit vergeht wie im Flug. Nun bin ich schon seit fünf Monaten unterwegs und in zwei Monaten werde ich wieder zu hause sein.

Mexiko gefällt mir sehr gut. Ich habe hier schon so viel gesehen und erlebt in den letzten vier Wochen, dass es mir schwer fällt zu schreiben, da ich nicht weiss wo anfangen oder wo aufhören......

Mexiko City war gross, riesengross. So dass ich über meinen eigenen Schatten gesprungen und habe mich in eine Touri Doppeldeckerbus gesetzt. Ich war aber sehr froh das gemacht zu haben. Ich bekam so einen Guten überblick über die Stadt und man sieht die Häuser aus einem anderen Blickwinkel (was natürlich für mich sehr interessant war). Ansonsten habe ich halt einfach die Sehenswürdigkeiten abgeklappert. Zócalo mit Kathedrale (da hatte ich ein sehr eindrückliches Erlebnis und zwar stieg ich mit einer Gruppe auf den Turm wo gerade zwölf Uhr war und das Glockenspiel geläutet wurde, die Glocken werden da tatsächlich noch von Hand geläutet. Wenn ich also keinen Job finde zu Hause weiss ich was ich machen werde, ich werde Glockenläuterin), das Museum für Anthropologie, das Haus von Frida Kahlo und den Palacio de las Bellas Artes. Es ist eine sehr interessante Stadt wo man stundenlang durchschlendern kann und neues entdecken.

P5233112
Palacio de las Bellas Arte

Die Riesenpyramiden in Teothiuacan (die zweit Grössten nach denen in Ägypten) durfte ich natürlich auch nicht verpassen.

P6013350
Sonnenpyramide

Die Silberstadt Taxco hat mich fasziniert. Wie sie sich and die Hügel schmiegen mit den weissen Häusern. (Mein Geldbeutel fand es ein bisschen weniger prickelnd).

P5273214
Taxco

Eines meiner Highlights bis jetzt in Mexiko ist Morelia. Eine Stadt mit einem super Flair und einem einladenden Zócalo wo ich stundenlang in einem Kaffee sass und die Leute beobachten konnte.

P5283227
Männerrunde in Morelia

Als ich für die Weiterreise nochmals eine Nacht in Mexiko City übernachtete lernte ich Christina kennen. Eine Deutsche die für einen Monat Urlaub macht in Mexiko. Wir beschlossen zusammen nach Veracruz zu fahren. Seit dem sind wir zusammen unterwegs und erleben coole Sachen (zur Info wenn ich von nun an „wir“ schreibe).

Wie gerade erwähnt war Veracruz der nächste Stopp. Eine Stadt am Golf von Mexiko. Wir haben nicht so viel gemacht in Veracruz, ein bisschen shopen, am Malecon entlang schlendern und einen typischen veracruzer Milchkaffe trinken. Es war ein heiss und für mich war es, nach dem Herumrennen von den Tagen davor, gerade recht.

P6033355
Veracruz

Auch in Oxaca gab es einen sehr schönen Zócalo, wo man wiederum Kaffee trinken konnte. Einen reisen grossen Markt auf welchem man alles fand. Da waren wir auch essen und haben die Lokalen Spezialitäten probiert u.a. eine Mole negro (Sauce mit Schokolade, Chili und anderen Gewürzen), Trinkschokolade und die Heuschrecken und der Mescal (mit einer Degustation wo wir danach fast besoffen waren) durften natürlich auch nicht fehlen.
Einen Tag machten wir einen Ausflug nach Teotithlan, wo die Teppichwebereien sind. Die Leute da waren sehr freundlich und haben uns mit viel Geduld und Freude den Vorgang wie die Teppiche hergestellt und gefärbt werden gezeigt.
Zudem fuhren wir auf den Monte Alban hoch, wo sich Azteken Ruinen befinden. Von dort oben gab es einen super Ausblick über das Tal. (Die Landschaft dort ist genau so wie man sich Mexiko vorstellt, trocken hüglig und Kakteen)

P6063480
Aussicht vom Monte Alban

Nach einer schier endlosen siebenstündigen Fahrt durch die Bergen (wo ich gemeint habe die Kurven wollen nie mehr aufhören) Kamen wir an den Pazifik nach Puerto Escondido, dem Surfer Mekka. Wir nächtigten an der Playa Zicatela, das ist zwar richtig Touristisch, es hatte aber zum Glück nicht so viele Leute und darunter auch einheimische Touriste, so dass es nicht ganz so schlimm war. Und die Wellen waren rieeeesig.
Die letzte Nacht war wieder einmal legendär. Wir wollten nur ein wenig Rum trinke und daraus wurde dann ¾ Flasche (wohlgemerkt zu Zweit) und danach wurde in der nahe gelegenen Bar zusammen mit den mexikanischen Nachbarn weiter gefeiert und schlussendlich bei Bier am Pool bis um Morgens um 6 Uhr ausgeklungen. Der nächste Tag war dementsprechend hart. Und als wäre das nicht genug gewesen habe ich beim Mittagessen einen Sonnenschirm an den Kopf geknallt bekommen. Danach sah ich aus als wäre ich in eine Schlägerei geraten, da das ding genau das linke Auge getroffen hat. (Und die unfreundliche Bedienung fand nur, es sei ja nicht seine Schuld, dass das Ding wegen dem Wind weggeflogen sei)

P6083538_b
Surfer

Mit dem Nachtbus (der wieder einmal eine Panne hatte!) fuhren wir nach San Christobal della Casa. Eine nette Kolonialstadt mit vielen Touristen und wieder einem Markt (mein Rucksack platzt langsam aus allen Nähten, wegen den vielen Souvenirs). Von hier aus machten wir eine Tour in zwei nahe gelegene Dörfer. Das war aber enttäuschend, mehr oder weniger nur eine abzockende Touritour mit höllischen Preisen. Interessant war es trotzdem vor allem die Kirche in San Juan Chamula. In dieser Kirche gab es keine Bänke nur Kiefernadeln am Boden und die Leute zündeten Kerzen an am Boden für Kranke Menschen. In die Katholische Kirche werden sehr viele indianische Bräche hinein gebracht. Z.B geht ein Kranker mit dem Lol (eine Art Schamane) in die Kirche und der hält eine Zeremonie ab und „reinigt“ dich z.B. mit einem Huhn von deinen Krankheiten. (Dem Huhn wird dann noch in der Kirche den Halsumgedreht).

P6113613
Indigenas

Als nächstes Standen die Wasserfälle Agua Azul (leider war es wegen dem Regen eher Agua Cafe) und Misol Ha auf dem Programm. Es waren beides imposante und schöne Wasserfälle. Als Abschluss des Tages besuchen wir noch die Maya Ruinen im Dschungel von Palenque. Das sind sehr schöne Ruinen mit vielen in Stein gemeisselten Mayafiguren.
Nach einer Nacht im palenquischen Dschungel fuhren wir weiter nach Merida.

P6120345_b
Misol Ha

P6123665
Ruinas Palenque

In Merida war es super heiss und kein Lüftchen hat geweht. Deshalb stand auch wiederum ein bisschen durch die Stadtschlendern mit Kaffee trinken auf dem Programm.

Die Mayaruinen von Chichen Itza gehören zu den Weltwundern. Das hat man deutlich gemerkt. Schon als wir mit dem Bus angekommen sind, hat uns fast der Schlag getroffen, es standen 5 Tui Busse und noch ca. 5 andere vor dem Eingang. Dem entsprechend gab es auch Leute (anscheinend seien das aber wenig, ich möchte mir gar nicht vorstellen wie es den ist in der Hauptsaison) Man merkt auch, dass es Richtung Cancun geht, überall wird man Englisch angesprochen und die Preise werden einem in Dollar nach gekräht. (und sobald man spanisch Spricht heisst es dann, ah wenn ihr spanisch Sprecht ist der Preis noch die Hälfte!)

P6153726
Chichen Itza


Wieder einmal am Meer, diesmal an der Karibik in Tulum. Auch hier spürt am den Touristen Einfluss sehr deutlich. Nach einem Strandtag gingen wir am nächsten Tag die Ruinen anschauen. Leider hatten wir richtig Pech mit dem Wetter es hat angefangen zu schütten wie aus Kübeln. Zum Glück hatten wir uns aber die Ruinen schon alle mehr oder weniger angesehen. Mit dem Fahrrad fuhren wir zurück ins Hostel und wurden nass bis auf die Knochen. Aus einem weiteren Strandtag wurde nichts. Auch gestern war das Wetter nicht super und wir fuhren mit den Velos zu einer Nahe gelegenen Zenote (ein natürlich geformtes Erdloch, welches mit kristallklarem Wasser gefüllt ist) die aber auch nicht so toll.

P6173780
Tulum

Jetzt sind wir an der Laguna de Siete Colores. Diese Lagune macht ihrem Namen alle Ehre. Das Wasser schimmert in allen möglichen Blautönen. Wunderschön! Hier werden wir ein paar Tage bleiben. Wir haben eine Cabaña direkt am Wasser und das Wetter ist auch wieder besser. Es ist richtig schön zum Baden und Entspannen.

P6203793
Laguna de Bacalar (siete Colores)

Hasta Proxima de Belize

Montag, 20. Mai 2013

pa­ra­die­sisch

Und wieder geht die Zeit an einem Ort zu Ende...

Ich hatte einen super coolen Segeltrip zu den San Blas Inseln. Petrus und Neptun meinten es gut mit uns und wir hatten gutes Wetter und sehr ruhige See (der beste Trip von diesem Jahr, laut unserem Kapitän). Am ersten Tag war mir zwar nicht so gut am zweiten Dank der Antiseekrankheits- Tablette (die am ersten Tag habe ich ganz schlecht vertragen, ich war mehr von der krank als von der See) ging es super. Ein erstes Highlight war das Schwimmen im Offenen Meer, für mich war das irgendwie total befreiend. Nach 42 Stunden Segeln erreichten wir in der Nacht die erste Insel. Am morgen zeigte sie sich mit ihrer ganzen Schönheit. Traumstrand für uns alleine. Ein weiteres Highlight war als ein Delphinschwarm direkt neben unserem Boot vorbei schwamm.
Wir verbrachten zwei weitere Tage auf verschiedenen Inseln. (Mit einem krachenden Abschlussabend, viel Rum und noch mehr Kopfschmerzen am nächsten Tag).

P5032745
San Blas

An Land gekommen in Panama ging es mit dem Auto nach Panama Stadt. Ich habe noch nie eine solch hügelige Landschaft gesehen, man hatte zum Teil das Gefühl es gehe senkrecht hinauf und gleich wieder senkrecht hinunter.

Panama Stadt gefällt mir gut. Es ist eine Stadt voller Gegensätze, eine Skyline wie Miami (sagte man mir), eine schöne Altstadt (welche sie ausgiebig am Sanieren sind) und auch Slums (die sind natürlich weniger schön).
Der Besuch am obligaten Panamakanal durfte natürlich nicht fehlen. Das Ganze war sehr eindrücklich.

P5192961
Panama City Casco Viejo

Um der unsäglichen Hitze etwas zu entkommen fuhr ich weiter nach Santa Fé in die Bergen. Santa Fé ist ein kleines niedliches Bergdorf (mit einem angenehmen Klima am Abend). Ich ging ein bisschen Wandern und genoss es einmal nicht allzu viel zu tun.

Als nächstes Ziel auf meiner Liste stand Boquete (auch in den Bergen). Boquete ist etwas grösser und eigentlich ganz schön (auch die Landschaft war sehr schön) aber und das als sehr grosses ABER es hat eine Unmenge an amerikanischen Rentner, welche in ihren Villen oder in „gated communities“ leben. Grässlich!
Ich liess mir die Lauen nicht verderben und machte eine sehr interessante Kaffeetour, wo wir den ganzen Prozess besichtigen konnten und viele interessante Informationen erhielten.
Leider war hier das Wetter nicht so toll, am nächsten Tag machte ich eine gemütliche 3 -stündige Wanderung durch eine Weidelandschaft.
P5112856
Boquete

Mit der Hoffnung auf besseres Wetter ging ich in die Lost and Found Lodge, in der nähe von David. Leider war das Wetter noch schlechter (wie an einem schlechten Herbsttag in der Schweiz) und wir hockten mit Faserpelz und Regenjacke draussen (denn in der Lost and Found Loge ist der grösste Teil des Aufenthaltsraumes draussen). Die schöne Aussicht und der interessante Wald liessen sich zumindest erahnen.
Deshalb fuhr ich gleich am nächsten Tag weiter nach Bocas. Bocas liegt auf der Isla Colon. Bocas ist ein richtiger Touristen Ort, welcher ausser, dass was das Touristenherz begehrt nichts zu bieten hat. Die Insel ist aber ansonsten sehr schön. (z.B. der Seesternenstrand wo man Unmengen an Seesternen sieht). An einem Tag machte ich eine Bootstour, zuerst gingen wir Delphine beobachten und danach noch zwei verschieden Orten Schnorcheln. Das Schnorcheln fand ich fantastisch.

P5152897


P5150073
Unterwasserwelt

Zurück in Panama City ging ich heute die Ruinenaltstadt anschauen und beim Fischmarkt essen gegangen (Frischeren Fisch hatte ich nur auf dem Segelboot, als ein Indigeno uns einen Baracuda Fisch verkaufte, welchen er 5 Minuten vorher aus dem Meer gezogen hatte). Und dann kam ich wieder einmal in einen fürchterlichen Regen (aber es ist ja auch Regensaison hier).
P5192942
Ruinen von Panama Viejo

Allgemein zu Panama muss man sagen, dass die US-Amerikaner dieses Land sehr stark geprägt haben. Es gibt hier viel mehr importierte Ware und Supermärkte welche 24 Stunden geöffnet haben und in Panama Stadt an jeder Ecke irgend ein, wenn nicht sogar mehrere, Filialen von einer Fastfood Kette (den Fastfood Junkies unter uns würde es gefallen).

Hasta proxima

PS Fortsetzung Folgt aus Mexiko

Sonntag, 28. April 2013

Adios Colombia - Schiff Ahoi

P4212444
Mompos

Mompos war super ruhig und idyllisch. Fast keine Touristen, so dass man das wirkliche kolumbianische leben mitverfolgen konnte. Die Häuser und Gasse sind geprägt vom Kolonialstiel. Nach zwei Nächten machte ich mich auf den Weg nach Cartagena. Zuerst eine Stunde Fahrt in einem colectivo Taxi, danach 40min auf dem Fluss mit dem Boot und zum Schluss noch in einem van 4 Stunden nach Cartagena.
Cartagena ist eine der schönsten (wenn nicht sogar die Schönste) Städte die ich bis jetzt auf meiner Reise gesehen habe. Wenn man dem Touristenstrom (welche jeweils morgens um ca. 10 Uhr angesschippert wird von den Kreuzfahrtschiffen) kann man wunderbar durch die Altstadt schlendern und es geniessen.

P4282579
Altstadt von Cartagena

Ein Highlight war auch der Schlammvulkan in der Nähe von Cartagena. Dort wird Morast zersetzt und durch Gase an die Oberfläche gedrückt. Man schwimmt dadurch richtig auf dem Schlamm. Gewaschen vom Schlamm wird am von einheimischen Frauen in der nahen Laguna.

P4252522

Ja und jetzt heisst es abschiede nehmen für mich von Kolumbien. Heute Abend das letzte kolumbianische Bier geniessen und morgen auf das Segelschiff. Drückt mir die Dauen das alles Gut klappt. (Alle die, die die Geschichte von Claude kennen wissen, dass die Daumen nicht reichen sondern, dass die Grossen Zehen auch noch gedrückt werden müssen).

P4282609
Skyline von Cartagena

Hasta luego Kolumbien, Schiff ahoi!

Montag, 22. April 2013

vogelfreier Wandervogel

Nach einem lustigen Abschlussabend in Bogota (und gekochten Eier zum „dütsche“ am Ostersonntagmorgen), ging meine Reise weiter nach San Gil. Am ersten Tag brachte ich tatsächlich den Mut auf, einen Gleitschirmflug zu machen. Dieser dauerte zwar nicht lange (nur ca.20min und wir mussten zweimal Starten, da beim ersten Mal zuwenig Wind war), aber ich hatte riesen Spass (Will unbedingt in der Schweiz auch einmal fliegen). Ich besuchte das kleine Dorf Baricharra und wanderte zu dem verschlafenen Nest Guane. Beides sind weiss getünchte niedliche Dörfer.

P4022087
Guane

Ich schaute mir auch noch den nahe gelegenen Wasserfall an. Einer der schönsten ,die ich bis jetzt gesehen habe.

P4032110

Mit dem Bus fuhr ich weiter nach Bugaramanga (auf dem Weg legte ich einen zwischen halt ein um den gigantischen Chicamocha Canyon zu begutachten). Mit dem Nachtbus fuhr ich nach Santa Marta (und man glaubt es fast nicht, aber dieser hatte nach 30 Minuten eine Panne und ein Techniker kam und konnte den Bus nach 1.5 Stunden flicken, zum Glück war Nacht, ich habe geschlafen).

P4032116
Canyon Chicamocha

In Santa Marta ging ich gleich weiter nach Taganga (ich machte nach Santa Marta nur einen Tagesausflug. Es war sehr laut und heiss dort). Taganga gefiel mir eigentlich auch nicht so sehr (viele Touristen und noch mehr Drogen im Umlauf). Aber das Hostel war wieder einmal super. Etwas oberhalb des Strandes und ruhig. (Es wurde mein Basislager für die kommenden Ausflüge). Nach zwei Tagen am Strand herumhängen (ich habe ein Paar coole Leute kennen gelernt, welche ich dort auch immer wieder traf).Startete ich das Abenteuer Ciudad Perdida.5 Tage lang sind wir zwischen 3.5 und 6.5 Stunden (bei Hitze und viel Feuchtigkeit aber zum Glück ohne regen) gewandert durch den Urwald. (Die Erfrischungen im Fluss waren gold Wert) Auch immer wieder Trafen wir auf Indigenos (die Urbevölkerung).. Von der Ciudad Perdida war ich überrascht. Ich habe mir das Ganze viel kleiner Vorgestellt. (Die Strapazen haben sich gelohnt).

P4092226
Ciudad Perdida

Zurück in Taganga wollte ich eigentlich am nächsten Tag in den Tayronapark. Aber wie so oft ändern sich Pläne. Ich traf Thomas (ein Südtiroler) wieder (wir waren im selben Hostal in San Gil) und ich entschied mit ihm erst am übernächsten Tag nach Palomina zu fahren. Dort konnte man nichts tun ausser herum zu hängen und im Pool „zu schwadern“. (Das Meer war zu gefährlich, zu hohe Wellen und gefährliche Strömungen).

P4132278
Palomino

Nach der Ruhe gingen wir weiter in den Tayronapark. (hier wurde wieder gewandert!) Am ersten Tag aber nur 1.5 Stunden. Am zweiten wollten (Betonung auf wollten) wir an die Playa Brave, welche anscheinend sehr schön sein soll. Wir wanderten (teilweise schon fast kletternd) 4.5 Stunden hoch zum El Pueblito (ein schwacher Abklatsch von der Ciudad Perdida). Leider kennen die Kolumbianer Wegweiser zum Teil noch nicht, deshalb erwischten wir prompt den falschen Weg. Und zu unserem eigenen amüsieren waren wir zurück im Cabo Don Juan. (etwas Gutes hatte es, es war auch dort schön und wir mussten am nächsten Tag nur 1.5 Stunden zum anderen Camp zurücklaufen). Der Tayronapark war sehr eindrücklich mit den Palmensandstränden und den Bergen im Hintergrund.

P4172331
Tayronapark

Wieder ging ich zurück nach Taganga (Thomas fuhr zurück nach Palomino). Mein letzter Ausflug von Taganga aus führte mich in die Berge nach Minca (hier war wieder einmal typisches Wetter für mich, es hat geregnet). Es war etwas kühler und ich konnte wieder einmal richtig gut schlafen. Da ich ein bisschen genug vom Wandern hatte, machte ich nur einen Spaziergang zum Fluss.

P4192390
Santa Marta bei Nacht

Die allerletzte Nacht in Taganga, ich genoss noch einmal die französische Küche von Koch Dominic im Hostel und ein paar Bierchen mit Claudia. (Sie kenne ich seit dem Anfang in Taganga und da sie immer noch in Santa Marta war, kam sie noch einmal vorbei).

P4042137
Taganga

Und weiter geht es jetzt in Mompos, eine Kolonialstadt am Rio Magdalena.

Hasta pronto

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Aktuelle Beiträge

New York, New York
Time Squere Die Fahrt mit dem Mega Bus war überraschend...
nelumbo85 - 18. Aug, 20:23
Stadtleben und Wildnis
Vancouver Die Zeit vergeht wie im Flug. Jetzt ist...
nelumbo85 - 12. Aug, 15:35
Das Klischee-Amerika
Nach einem problemlosen Flug bin ich gut in den USA...
nelumbo85 - 25. Jul, 07:29
Tanzende Haie und kaputte...
Caye Caulker Nach einer Horrorfahrt in einem alten...
nelumbo85 - 4. Jul, 01:45
Fliegender Sonnenschirm...
Die Zeit vergeht wie im Flug. Nun bin ich schon seit...
nelumbo85 - 21. Jun, 17:29

Links

Suche

 

Status

Online seit 4769 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 18. Aug, 20:23

Credits


Profil
Abmelden
Weblog abonnieren