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Nach 30 Stunden reisen bin ich endlich in Bogotá angekommen. Alles lief eigentlich reibungslos ausser: dass der Bus von Otovalo nach Tulcán 3.5h braucht statt nur 3h, es an der Grenze extrem viele Leute hatte (Ostern) und ich fast den Bus verpasst hätte in Ipiales aber eben nur fast. Doch dann 1.5 Stunden vor dem Ziel Bogotá, stirbt doch der Bus ab. Keinen Wank machte er mehr und wir mussten an der Autobahn 1.5 Stunden auf Ersatz Bus warten (was kann man sich schöneres vorstellen nach 25 Stunden reisen?).
Aber der Reihe nach.
Nach Vilcabamba ging ich mit dem Nachtbus nach Riobmba. Dieser Ort ist die reinste Erholung nach den Touristen Orten Cuenca und Vilcabamba. Eine charmante Stadt (die aber für Touristen nicht so viel zu bieten hat). Von da aus machte ich einen Tagesausflug zum Chimborazo, dem höchste Vulkan in Ecuador. Wir hatten Glück, auf der Fahrt dorthin klarte sich das Wetter schnell auf, und wir konnten den Ganzen Berg sehen. Wir besuchten die beiden Berghütten (selbstverständlich wieder einmal im Nebel) und dann ging es los... 50 km runter mit dem Fahrrad. Das war super (wenn auch ein bisschen Anstrengend) fuhren wir durch kleine Dörfer und eine wunderschöne Landschaft.

Vulkan Chimborazo
Baños hingegen ist wieder sehr touristisch. Eine niedliche kleine touristische Stadt. (Hier ging ich sogar ein Fondue essen, in einem von Schweizer geführten Restaurant). Die Highlights von Baños sind, die heissen Quellen (hier ging ich am morgen Früh um halb sieben hin, da man sich ansonsten nicht mehr bewegen kann und das Wasser gar nicht sieht) und der Vulkan Thungaraua, welcher im Moment aktiv ist (natürlich war das Wetter so schlecht, dass ich ihn weder am Tag noch in der Nacht, wenn man die Lava sehen könnte, gesehen habe). Auch hier machte ich eine Fahrradtour, auch wieder alles hinunter. Eigentlich wollte ich mit Stopps bei den Wasserfällen bis nach Puyo fahren. Nach den Wasserfällen auf ca. halber Strecke fing es aber dermassen an zu regnen, dass ich abbrach und einen Bus zurück nahm.

Baños
Von Baños fuhr ich zurück nach Quito. Hier besuchte ich das Mitad del Mundo (das Original, mit einem Museum, wo wir verschiedene Versuche machten z.B. ein rohes Ei auf einem Nagel balancieren). Zudem ging ich in den Botanischen Garten, leider Blühten nicht ganz so viele Orchideen wie ich mir erhofft habe.
Morgens um viertel nach Fünf wurde ich abgeholt für in den Dschungel. Diese Reise war schon nach 1.5 Stunden zu Ende, weil eine Brücke auf dem Weg nach Lago Agrio kaputt war. (Es gab keinen anderen Weg) und wir mussten Umkehren. Nach langem hin und her haben wir (ein Paar aus England und ich) uns einen Flug nach Lago Agrio gekauft. Wir mussten in Lago Agrio übernachten, konnten aber unsere Tour einen Tag später Starten. (Als Entschädigung für die Umstände, bekamen wir die besten Zimmer in der Cuyabeno Loge, welche wirklich super Luxus waren, riesigen eigenem Bad und Balkon). Das Cuyabeno Naturreservat ist fantastisch, richtig Amazonas.

Cuyabeno
Wir haben viele Tiere gesehen, sehr viele Vögel und eine Community der Synoas besucht. (ca. 42 verschiedene Vogelarten, Schmetterlinge, Piranias, Flussdelphine, Schlangen, Affen, und in der Nacht allerhand was kreucht und fleucht z.B. eine handgrosse Spinne, eine Tarantel und rieeesssseeeen heuschreckenartige Tiere und ein stachelschweinartiges kletterndes Tier, welches der Guide auch noch nie gesehen hat).

Totenkopfäffchen
In der Laguna Grande gingen wir schwimmen, während dem Sonnenuntergang, que bonita. Die vier Tage gingen viel zu schnell vorbei.
Zurück nahm ich den Bus, welche einfach ein Paar Stunden länger hatte (ihr seht, mittlerweile bin ich geübt mit ungewöhnlich langen Busfahrten).
Zurück in Quito hatte ich ein kleines „Kulturschöckli“ nach der Ruhe im Dschungel.
Deshalb machte ich mich gleich am nächsten Tag auf nach Mindo. Mindo ist sehr klein und hat eine sehr üppige Vegetation (leider auch mit viel Regen). Hier besuchte ich eine Schmetterlingsfarm und einen Orchideengarten. Zudem machte ich eine Tour in einer Schokoladenfabrik (war lustig, so denke ich haben wir in der Schweiz vor 50ig Jahren Schokolade gemacht).

Mariposa
Letzter Stopp in Ecuador war Otavalo. Hier habe ich mit Floronce abgemacht, welche ich in Cuenca kennen gelernt habe (und in Baños und Quito wieder getroffen habe). Lustigerweise kam Sie in Begleitung von Caitlin, welche ich von Vilcabamba her kannte. Wir hatten zwei super lustige Tage auf dem Markt (eine der grössten Märkte von Südamerika) und beim besichtigen eines Wasserfalls. (Dieser besuchten wir mit einem riesen Kater vom letzten Abend, als wir aus unerklärlichen Gründen das Gefühl hatten, wir müssten uns betrinken).
Am letzten Tag habe ich es tatsächlich noch geschafft eine Rosenfarm zu besichtigen. (Ich konnte mit jemandem mit, welche ein Blumengeschäft hat, es wurde auch gleich einen Familienausflug, mit Kind und Kegel, Ehemann und Opa). Es war zwar nur eine kleine Farm (alle haben mir gesagt, dass ich keine Chance hätte eine Grosse zu besichtigen, weil die nicht wollen, dass Jemand die Neuzüchtungen klaut und es z.T. auch gefährlich ist, wegen den vielen Chemikalien) aber trotzdem war es sehr Interessant. Eine Frau hat mich dort herumgeführt und mir vieles erklärt. (zum Glück geht es mit meinem Spanisch recht gut) Danach fuhren wir noch auf zwei Farmen wo Alstromerien gezüchtet werden. (Einziger Punkt wo ich mich aufgeregt habe ist, dass wir ausgemacht hatten, dass ich 10 Dollar bezahle für das Ganze und am Schluss wollten sie 20 Dollar, weil wir noch auf diese anderen Farmen fuhren., Sie dort Blumen gekauft und mich nicht wirklich gefragt haben ob ich mit gehen möchte und dass sie mehr Geld wollen – Geld regiert auch hier die Welt-).

Marktfrau in Otavalo
Und wie Ihr ja schon wisst bin ich nun müde in Bogotá und versuche dem Ostertumult (Ihr könnt euch nicht vorstellen wie viele Leute heute in Bogotá sind) auszuweichen.
Hasta proxima y un abrazo
PS mit 20 Dollar lebt man in Ecuador einen Tag lang samt Übernachtung sehr gut nur damit das Verhältnis mehr oder weniger verständlich ist.
Aber der Reihe nach.
Nach Vilcabamba ging ich mit dem Nachtbus nach Riobmba. Dieser Ort ist die reinste Erholung nach den Touristen Orten Cuenca und Vilcabamba. Eine charmante Stadt (die aber für Touristen nicht so viel zu bieten hat). Von da aus machte ich einen Tagesausflug zum Chimborazo, dem höchste Vulkan in Ecuador. Wir hatten Glück, auf der Fahrt dorthin klarte sich das Wetter schnell auf, und wir konnten den Ganzen Berg sehen. Wir besuchten die beiden Berghütten (selbstverständlich wieder einmal im Nebel) und dann ging es los... 50 km runter mit dem Fahrrad. Das war super (wenn auch ein bisschen Anstrengend) fuhren wir durch kleine Dörfer und eine wunderschöne Landschaft.

Vulkan Chimborazo
Baños hingegen ist wieder sehr touristisch. Eine niedliche kleine touristische Stadt. (Hier ging ich sogar ein Fondue essen, in einem von Schweizer geführten Restaurant). Die Highlights von Baños sind, die heissen Quellen (hier ging ich am morgen Früh um halb sieben hin, da man sich ansonsten nicht mehr bewegen kann und das Wasser gar nicht sieht) und der Vulkan Thungaraua, welcher im Moment aktiv ist (natürlich war das Wetter so schlecht, dass ich ihn weder am Tag noch in der Nacht, wenn man die Lava sehen könnte, gesehen habe). Auch hier machte ich eine Fahrradtour, auch wieder alles hinunter. Eigentlich wollte ich mit Stopps bei den Wasserfällen bis nach Puyo fahren. Nach den Wasserfällen auf ca. halber Strecke fing es aber dermassen an zu regnen, dass ich abbrach und einen Bus zurück nahm.

Baños
Von Baños fuhr ich zurück nach Quito. Hier besuchte ich das Mitad del Mundo (das Original, mit einem Museum, wo wir verschiedene Versuche machten z.B. ein rohes Ei auf einem Nagel balancieren). Zudem ging ich in den Botanischen Garten, leider Blühten nicht ganz so viele Orchideen wie ich mir erhofft habe.
Morgens um viertel nach Fünf wurde ich abgeholt für in den Dschungel. Diese Reise war schon nach 1.5 Stunden zu Ende, weil eine Brücke auf dem Weg nach Lago Agrio kaputt war. (Es gab keinen anderen Weg) und wir mussten Umkehren. Nach langem hin und her haben wir (ein Paar aus England und ich) uns einen Flug nach Lago Agrio gekauft. Wir mussten in Lago Agrio übernachten, konnten aber unsere Tour einen Tag später Starten. (Als Entschädigung für die Umstände, bekamen wir die besten Zimmer in der Cuyabeno Loge, welche wirklich super Luxus waren, riesigen eigenem Bad und Balkon). Das Cuyabeno Naturreservat ist fantastisch, richtig Amazonas.

Cuyabeno
Wir haben viele Tiere gesehen, sehr viele Vögel und eine Community der Synoas besucht. (ca. 42 verschiedene Vogelarten, Schmetterlinge, Piranias, Flussdelphine, Schlangen, Affen, und in der Nacht allerhand was kreucht und fleucht z.B. eine handgrosse Spinne, eine Tarantel und rieeesssseeeen heuschreckenartige Tiere und ein stachelschweinartiges kletterndes Tier, welches der Guide auch noch nie gesehen hat).

Totenkopfäffchen
In der Laguna Grande gingen wir schwimmen, während dem Sonnenuntergang, que bonita. Die vier Tage gingen viel zu schnell vorbei.
Zurück nahm ich den Bus, welche einfach ein Paar Stunden länger hatte (ihr seht, mittlerweile bin ich geübt mit ungewöhnlich langen Busfahrten).
Zurück in Quito hatte ich ein kleines „Kulturschöckli“ nach der Ruhe im Dschungel.
Deshalb machte ich mich gleich am nächsten Tag auf nach Mindo. Mindo ist sehr klein und hat eine sehr üppige Vegetation (leider auch mit viel Regen). Hier besuchte ich eine Schmetterlingsfarm und einen Orchideengarten. Zudem machte ich eine Tour in einer Schokoladenfabrik (war lustig, so denke ich haben wir in der Schweiz vor 50ig Jahren Schokolade gemacht).

Mariposa
Letzter Stopp in Ecuador war Otavalo. Hier habe ich mit Floronce abgemacht, welche ich in Cuenca kennen gelernt habe (und in Baños und Quito wieder getroffen habe). Lustigerweise kam Sie in Begleitung von Caitlin, welche ich von Vilcabamba her kannte. Wir hatten zwei super lustige Tage auf dem Markt (eine der grössten Märkte von Südamerika) und beim besichtigen eines Wasserfalls. (Dieser besuchten wir mit einem riesen Kater vom letzten Abend, als wir aus unerklärlichen Gründen das Gefühl hatten, wir müssten uns betrinken).
Am letzten Tag habe ich es tatsächlich noch geschafft eine Rosenfarm zu besichtigen. (Ich konnte mit jemandem mit, welche ein Blumengeschäft hat, es wurde auch gleich einen Familienausflug, mit Kind und Kegel, Ehemann und Opa). Es war zwar nur eine kleine Farm (alle haben mir gesagt, dass ich keine Chance hätte eine Grosse zu besichtigen, weil die nicht wollen, dass Jemand die Neuzüchtungen klaut und es z.T. auch gefährlich ist, wegen den vielen Chemikalien) aber trotzdem war es sehr Interessant. Eine Frau hat mich dort herumgeführt und mir vieles erklärt. (zum Glück geht es mit meinem Spanisch recht gut) Danach fuhren wir noch auf zwei Farmen wo Alstromerien gezüchtet werden. (Einziger Punkt wo ich mich aufgeregt habe ist, dass wir ausgemacht hatten, dass ich 10 Dollar bezahle für das Ganze und am Schluss wollten sie 20 Dollar, weil wir noch auf diese anderen Farmen fuhren., Sie dort Blumen gekauft und mich nicht wirklich gefragt haben ob ich mit gehen möchte und dass sie mehr Geld wollen – Geld regiert auch hier die Welt-).

Marktfrau in Otavalo
Und wie Ihr ja schon wisst bin ich nun müde in Bogotá und versuche dem Ostertumult (Ihr könnt euch nicht vorstellen wie viele Leute heute in Bogotá sind) auszuweichen.
Hasta proxima y un abrazo
PS mit 20 Dollar lebt man in Ecuador einen Tag lang samt Übernachtung sehr gut nur damit das Verhältnis mehr oder weniger verständlich ist.
nelumbo85 - 29. Mär, 23:07


















