Freitag, 29. März 2013

Zurück zum Anfang

Nach 30 Stunden reisen bin ich endlich in Bogotá angekommen. Alles lief eigentlich reibungslos ausser: dass der Bus von Otovalo nach Tulcán 3.5h braucht statt nur 3h, es an der Grenze extrem viele Leute hatte (Ostern) und ich fast den Bus verpasst hätte in Ipiales aber eben nur fast. Doch dann 1.5 Stunden vor dem Ziel Bogotá, stirbt doch der Bus ab. Keinen Wank machte er mehr und wir mussten an der Autobahn 1.5 Stunden auf Ersatz Bus warten (was kann man sich schöneres vorstellen nach 25 Stunden reisen?).

Aber der Reihe nach.
Nach Vilcabamba ging ich mit dem Nachtbus nach Riobmba. Dieser Ort ist die reinste Erholung nach den Touristen Orten Cuenca und Vilcabamba. Eine charmante Stadt (die aber für Touristen nicht so viel zu bieten hat). Von da aus machte ich einen Tagesausflug zum Chimborazo, dem höchste Vulkan in Ecuador. Wir hatten Glück, auf der Fahrt dorthin klarte sich das Wetter schnell auf, und wir konnten den Ganzen Berg sehen. Wir besuchten die beiden Berghütten (selbstverständlich wieder einmal im Nebel) und dann ging es los... 50 km runter mit dem Fahrrad. Das war super (wenn auch ein bisschen Anstrengend) fuhren wir durch kleine Dörfer und eine wunderschöne Landschaft.
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Vulkan Chimborazo

Baños hingegen ist wieder sehr touristisch. Eine niedliche kleine touristische Stadt. (Hier ging ich sogar ein Fondue essen, in einem von Schweizer geführten Restaurant). Die Highlights von Baños sind, die heissen Quellen (hier ging ich am morgen Früh um halb sieben hin, da man sich ansonsten nicht mehr bewegen kann und das Wasser gar nicht sieht) und der Vulkan Thungaraua, welcher im Moment aktiv ist (natürlich war das Wetter so schlecht, dass ich ihn weder am Tag noch in der Nacht, wenn man die Lava sehen könnte, gesehen habe). Auch hier machte ich eine Fahrradtour, auch wieder alles hinunter. Eigentlich wollte ich mit Stopps bei den Wasserfällen bis nach Puyo fahren. Nach den Wasserfällen auf ca. halber Strecke fing es aber dermassen an zu regnen, dass ich abbrach und einen Bus zurück nahm.
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Baños

Von Baños fuhr ich zurück nach Quito. Hier besuchte ich das Mitad del Mundo (das Original, mit einem Museum, wo wir verschiedene Versuche machten z.B. ein rohes Ei auf einem Nagel balancieren). Zudem ging ich in den Botanischen Garten, leider Blühten nicht ganz so viele Orchideen wie ich mir erhofft habe.

Morgens um viertel nach Fünf wurde ich abgeholt für in den Dschungel. Diese Reise war schon nach 1.5 Stunden zu Ende, weil eine Brücke auf dem Weg nach Lago Agrio kaputt war. (Es gab keinen anderen Weg) und wir mussten Umkehren. Nach langem hin und her haben wir (ein Paar aus England und ich) uns einen Flug nach Lago Agrio gekauft. Wir mussten in Lago Agrio übernachten, konnten aber unsere Tour einen Tag später Starten. (Als Entschädigung für die Umstände, bekamen wir die besten Zimmer in der Cuyabeno Loge, welche wirklich super Luxus waren, riesigen eigenem Bad und Balkon). Das Cuyabeno Naturreservat ist fantastisch, richtig Amazonas.
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Cuyabeno

Wir haben viele Tiere gesehen, sehr viele Vögel und eine Community der Synoas besucht. (ca. 42 verschiedene Vogelarten, Schmetterlinge, Piranias, Flussdelphine, Schlangen, Affen, und in der Nacht allerhand was kreucht und fleucht z.B. eine handgrosse Spinne, eine Tarantel und rieeesssseeeen heuschreckenartige Tiere und ein stachelschweinartiges kletterndes Tier, welches der Guide auch noch nie gesehen hat).
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Totenkopfäffchen

In der Laguna Grande gingen wir schwimmen, während dem Sonnenuntergang, que bonita. Die vier Tage gingen viel zu schnell vorbei.
Zurück nahm ich den Bus, welche einfach ein Paar Stunden länger hatte (ihr seht, mittlerweile bin ich geübt mit ungewöhnlich langen Busfahrten).

Zurück in Quito hatte ich ein kleines „Kulturschöckli“ nach der Ruhe im Dschungel.
Deshalb machte ich mich gleich am nächsten Tag auf nach Mindo. Mindo ist sehr klein und hat eine sehr üppige Vegetation (leider auch mit viel Regen). Hier besuchte ich eine Schmetterlingsfarm und einen Orchideengarten. Zudem machte ich eine Tour in einer Schokoladenfabrik (war lustig, so denke ich haben wir in der Schweiz vor 50ig Jahren Schokolade gemacht).
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Mariposa

Letzter Stopp in Ecuador war Otavalo. Hier habe ich mit Floronce abgemacht, welche ich in Cuenca kennen gelernt habe (und in Baños und Quito wieder getroffen habe). Lustigerweise kam Sie in Begleitung von Caitlin, welche ich von Vilcabamba her kannte. Wir hatten zwei super lustige Tage auf dem Markt (eine der grössten Märkte von Südamerika) und beim besichtigen eines Wasserfalls. (Dieser besuchten wir mit einem riesen Kater vom letzten Abend, als wir aus unerklärlichen Gründen das Gefühl hatten, wir müssten uns betrinken).
Am letzten Tag habe ich es tatsächlich noch geschafft eine Rosenfarm zu besichtigen. (Ich konnte mit jemandem mit, welche ein Blumengeschäft hat, es wurde auch gleich einen Familienausflug, mit Kind und Kegel, Ehemann und Opa). Es war zwar nur eine kleine Farm (alle haben mir gesagt, dass ich keine Chance hätte eine Grosse zu besichtigen, weil die nicht wollen, dass Jemand die Neuzüchtungen klaut und es z.T. auch gefährlich ist, wegen den vielen Chemikalien) aber trotzdem war es sehr Interessant. Eine Frau hat mich dort herumgeführt und mir vieles erklärt. (zum Glück geht es mit meinem Spanisch recht gut) Danach fuhren wir noch auf zwei Farmen wo Alstromerien gezüchtet werden. (Einziger Punkt wo ich mich aufgeregt habe ist, dass wir ausgemacht hatten, dass ich 10 Dollar bezahle für das Ganze und am Schluss wollten sie 20 Dollar, weil wir noch auf diese anderen Farmen fuhren., Sie dort Blumen gekauft und mich nicht wirklich gefragt haben ob ich mit gehen möchte und dass sie mehr Geld wollen – Geld regiert auch hier die Welt-).
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Marktfrau in Otavalo

Und wie Ihr ja schon wisst bin ich nun müde in Bogotá und versuche dem Ostertumult (Ihr könnt euch nicht vorstellen wie viele Leute heute in Bogotá sind) auszuweichen.

Hasta proxima y un abrazo

PS mit 20 Dollar lebt man in Ecuador einen Tag lang samt Übernachtung sehr gut nur damit das Verhältnis mehr oder weniger verständlich ist.

Freitag, 8. März 2013

Einmal quer durch die Schweiz

Ich hatte ein bisschen Bammel vor dem Grenzübergang. Dies war aber völlig unbegründet. Schwups und ich war in Ecuador.
Der erste Eindruck war, dass es nicht viel anders ist als Kolumbien. (Ausser, dass die Busse wie Schnecken unterwegs sind im Vergleich und die Strassen etwas weniger sauber sind). Später stellte ich auch fest, dass es noch viel mehr Indigenebevölkerung hat als Kolumbien.
Quito fand ich eine schöne Stadt (zumindest die Altstadt). Dort gibt es wunder schöne alte Kolonialhäuser und noch mehr imposante Kirchen.
Ich fuhr wieder einmal mit Gondeln auf 4200 m.ü.M. Da konnte ich die Höhe richtig merken. Man hat von dort oben eine Aussicht über die ganze Stadt.
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Quito

Weiter ging es in ein Hostal in der nähe des Vulcàn Cotopaxi. Das Hostal ist super gelegen und hat ein Jacuzzi! (von welchem aus man den Cotopaxi sehen würde, wäre das Wetter gut).
Leider war genau dieses auch hier einmal mehr nicht so toll. Wir hatten aber das Glück, wenigstens zweimal kurz den Vulkan zu sehen.
Ich ging auch in den Nationalpark, wo man hinauf in die Berghütte laufen kann und dann weiter zum Gletscher, welcher ca. auf 5000m.ü.M. liegt. Hier war das Wetter richtig scheisse, Wind, Regen und Schnee.... na ja es hat sich trotzdem gelohnt alles in allem.
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Volcàn Cotopaxi

Von Cotopaxi ging ich nach Latagunga, dies war der Startpunkt für den Quilotoa Loop. Ich fuhr mit dem Bus nach Quilotoa, wo es einen schönen See gibt in einem Krater. Am ersten Tag lief ich hinunter zum See und wieder zurück. Eine Stunde hoch und das auf fast 4000 m.ü.M. Am nächsten Tag lief ich (ich konnte mich zum Glück einem Paar mit Führer anschliessen. Ich hätte mich nähmlich 100% verlaufen, wie alle Anderen ohne Führer) nach Chuchilan. Insgesamt war ich von der Wanderung etwas enttäuscht. Ich habe gedacht, dass es durch mehrere schöne Dörfer führt wo man etwas vom Leben der indigenen Bevölkerung mitkriegt. Dies war leider nicht der Fall. Und Chuchilan fand ich auch nicht hübsch. Die Nachmittage und Abende waren kalt und neblig, und man musste nahe beim Ofen sitzen um nicht zu frieren. Aus diesen Gründen entschied ich mich nicht noch eine Etappe anzuhängen, sonder mit dem Milchtruck (das Klingt aufregender als es ist, man fährt nämlich einfach hinten auf einem Camion mit, und ab und zu nimmt einer Milch von Bauern entgegen) am nächsten Tag zurück zufahren.
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Laguna Quilotoa

Mit dem Nachtbus fuhr ich weiter Richtung Süden nach Cuenca. Cuenca ist eine schöne Stadt, wo man einfach ein bisschen sein kann.
Einen Tag machte ich einen Ausflug in den Nationalpark Cajas. Der ist sehr schön und hat viele kleine Seen. Ich machte dort auf Empfehlung der Parkwartung eine Wanderung. Diese Wanderung gestaltete sich aber nach kurzem als etwas schwierig. (nach 10min war ich pflotschnass, weil es regnete und man durch hohes Gras laufen musste, nach weiteren 10min war ich dreckig, da der ganze Boden matschig war und insgesamt landete ich 3mal auf meinem Hintern). Aber gelohnt hat es sich trotzdem, denn die Landschaft war anders als das was ich bis dahin gesehen habe. (und es dauerte zum Glück nicht die angegeben 4.5 Stunden, sondern nur etwa 3 Stunden).
Um die besterhaltenen Inka Ruinen von Ecuador zu besichtigen fuhr ich dann sage und schreibe 2.5h Stunden mit dem Bus hin und zurück (einmal quer durch die Schweiz bitte, einfach so schnell an einem Tag). Und es waren dann halt auch einfach nur so Ruinen.
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Cajas Nationalpark

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Aussicht von der Hostel Terrasse Izhcayluma

Jetzt sitze ich im Hostel Izhcayluma etwas oberhalb von Vilcabamba ganz im Süden von Ecuador. (hier etwas um euch ein bisschen Eifersüchtig zu machen http://www.izhcayluma.com/). Einmal einfach ein bisschen Ausspannen und nichts tun und sich bei einer Massge verwöhnen lassen ist meine Idee für die nächsten paar Tage mit einer kleinen Wanderung (die 4 Stunden dauerte und halbe Kletterpartien beinhaltete, aber sehr eindrücklich war ) als Abwechslung. (Die Landschaft ist super schön grün mit vielen Blumen und Schmetterlingen).

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Monte Mondongo

Hasta proxima

Samstag, 23. Februar 2013

Höhen- und Vegetationsunterschiede

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Popayan hat mir gefallen. Eine weitere Stadt in weiss getüncht nicht zu gross, mit einem schönen Park und kolumbianischem Leben. Leider wurde Claude krank (es geht ihm mittlerweile wieder besser und er sitzt bereits im Flieger für nach Hause). Aus diesem Grund musste ich die Stadt alleine erkunden (sein Glück, er musste nicht mit mir in jede Kirche gehen :-), in welchen es übrigens am helllichten Tag ohne Gottesdienst mehr Leute hat, welche beten, als bei uns an den Sonntagen). Am Dienstagmorgen früh machte ich mich auf den Weg nach Silvia, einem Dorf in den Bergen. Dort gibt es jeden Dienstag einen Markt, wo Indios in ihren Trachten Waren verkaufen. Es war ein sehr schöner Morgen, mit kaum Touristen.
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Markt in Silvia

Da das Hostel nicht so super war (eigentlich das Einzige bis jetzt) waren wir froh, als wir weiter konnten nach San Augustin (Claude war immer noch nur halblebendig). In San Augustin angekommen merkten wir sofort, dass dies ein Ort zum Verweilen ist. Das Hostel super schön gelegen, etwas oberhalb des Dorfes, umgeben von Grün. Nach einem Tag herumflezen (was man dort wie schon erwähnt super machen kann, sogar ich) schauten wir uns den archäologischen Park an (Claude langsam auf dem Weg der Besserung, zum Glück). Dieser Park war interessant, aber nach dem fünften Grabmahl mit Statue hat man es ein bisschen gesehen. Tags darauf machten wir eine Jeeptour, nochmals Grabmähler mit Statuen und zwei Wasserfälle (diese waren nicht schlecht, aber für Schweizerverhältnisse trotzdem nicht überwältigend). Die Tour dauerte etwa 8 Stunden, die Landschaft war sehr schön. Wir waren trotzdem froh, wieder zurück in unserem gemütlichen Hostel zu sein, vor allem da die meisten Strassen unbefestigten waren und wir hinten auf dem Jeep sassen. (Mein Allerwertesten tat mir ca. drei Tage lang weh).
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Aussicht vom Hostel

Weiter ging es hinab von 1620 auf 373 m.ü.M. in die Wüste von Tatacoa. Was für ein Klima herrscht dort, sehr warm (um nicht zu sagen heiss) und trocken. Wir hatten uns entschieden in der Wüste zu schlafen (zusammen mit den Moskitos). Am nächsten Tag machten wir (als wir unser Geldproblem gelöst hatten. Wir hatten nämlich vergessen in Neiva Geld abzuheben und in Villa Vieja war tatsächlich der einzige Geldautomat, welchen es gibt, kaputt. Wir konnten zum Glück die Übernachtung mit Dollar bezahlen) eine Tour durch die Wüste. Es ist eine erstaunliche Vegetation (wenn auch recht grün für eine Wüste).
Am Abend wollten wir ins Observatorium gehen um die Sternen zu betrachten. Leider hatten wir gar kein Glück mit dem Wetter, es war völlig bedeckt.
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Die Wüste

Am nächsten Tag fuhren wir zurück nach Neiva . Von dort aus fuhr Claude zurück nach Bogota und ich nach Mocoa (in den Dschungel).
Mocoa ist super grün (leider auch sehr feucht). Gestern lief ich mit einem Spanier und einem Kolumbianer ans „Fin del Mundo“. 1.5 Stunden in strömenden Regen zuerst alles Bergauf, dann hinunter zum Fluss. Nachdem wir zweimal den hüfttiefen Fluss überquert hatten, standen wir vor dem „Fin del Mundo“. Das war eindrücklich und auch der Urwald ist sehr schön. (Wir mussten danach das Ganze auf dem gleichen Weg auch wieder zurück).
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Fin del Mundo (ist ca. 80m Hoch)

Heute wollte ich an die Laguna de Cocha. Da es aber Nebel hatte und es aussah wie an einem Herbsttag am Bielersee, habe ich mich entschlossen direkt nach Pasto weiter zu Fahren (Mocoa 590 m.ü.M. Pasto 2594 m.ü.M, jetzt weiss ich auch warum mir etwas komisch ist) und hier meine pitschnasse Kleidung (inklusive Schuhe) von gestern zu Trocknen. (Ich hoffe auch die Schuhe schaffen es bis morgen).
Morgen geht es weiter nach Ecuador.

Hasta proxima

Montag, 11. Februar 2013

Wenn Busse schneller fahren als Autos

Nun sind wir schon eine Weile zu Zweit unterwegs. Mein Brüderchen und ich. Vieles haben wir erlebt und gesehen. Gestartet haben wir in Bogotà. Mit dem Buss ging es nach Medellin. Obwohl der Busfahrer gefahren ist wie ein Henker hatten wir statt 9 Stunden 10.5. Ich habe noch nie so viele Kurven und Tracks gesehen wie auf dieser Strecke.
Medellin hat uns gefallen. Am ersten Tag sind wir sage und schreibe 6 Stunden durch die Stadt getigert. Es gibt zwar keine Kirchen wie in Wien oder Paris, aber es hat trotzdem interessante Gebäude (was natürlich mich vor allem Interessierte). Die Pablo Escobar Tour welche wir machten war interessant und gab einen kleinen Einblick in die ehemals gefährlichste Stadt der Welt.
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Medellin

Weiter ging es in Manizales. Unser Ziel: Den Vulkan sehen. Dies gelang uns auch auf nicht ganz konventionelle Art. Morgens um 4 Uhr ging es Los, mit dem Milchmann. Auf einem Lastwagen Openair. Hinauf auf 4200müM. Die Luft war dünn und neblig. Doch wir hatten Glück. Ca. 10min war schöne sicht auf den Vulkan und die Strapazen (es war nicht sehr warm auf dem Ding und wir nicht sehr warm angezogen) mit dem Milchmann wurden belohnt. (Claude lief mit vier weiteren Touristen 7h runter zurück nach Manizales mit einem Stopp in den Thermales. Da ich ein lädiertes Knie hatte zu dieser Zeit, fuhr ich mit dem Milchmann wieder zurück)
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Volcano Nevado del Ruiz

Der nächste Stopp – Zona Cafeteria Salento
Ein Dorf mitten in Wunderschöner Landschaft. Wir waren in einem coolen Hostal mit super Leuten. (haben zusammen Wanderungen gemacht, gekocht und Techo gespielt. Techo ist das national Spiel, wo man Dreiecke mit Schwarzpulver zum explodieren bringen muss). Wir wissen jetzt alles über Kaffee und wie der Nationalbaum (die Wachspalme welche bis zu 60m hoch wird) aussieht. Leider spielt das Wetter seit Manizales nicht mehr so mit. Es gibt viel Regen.
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Café

Cali gefiel uns nicht so, es ist zwar toll für den Ausgang (wenn man Cali Salsa tanzen könnte wäre es sogar super. Der Kubanische Salsa nütz einem leider nicht viel) ansonsten bietet Cali nicht sehr viel.
Deshalb machten wir uns auch gestern Samstag (nach dem Erdbeben am Morgen, welches ziemlich stark war) auf den Weg nach San Chipriano. Nach der Busfahrt (der Fahrer fuhr geradewegs akzeptabel, nach dem wir am Tag zuvor wieder eine Fahrt hatten die Filmreif war) ging es weiter in den Jungel. Auf Brujitas...(ein Töff, ein paar Holzbretter, vier Räder und Schienen) in das 500 Seelen Dörfli, welches fasst ausschliesslich von Negros bewohnt wird. Es liegt im Nirgendwo und hat Nichts. Ausser einen schönen Fluss der super klar sein soll (leider regnete es wieder einmal und wir hatten keine Lust zu baden).
Brujitas
Brujitas

Nach 8 Stunden Rück- und Weiterreise, sind wir in Popayan angekommen, welches auf den ersten nächtlichen Blick einen niedlichen Eindruck macht.

Hasta proxima

Montag, 21. Januar 2013

15 kolumbianische Minuten

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Bogotá

Nach einem reibungslosen Flug (ausser den bisschen Turbulenzen, welche nach zwei Sundenschlaf und 4 Mojitos in der Nacht vorher mir vorkamen wie riesen Turbulenzen) bin ich gut in Bogota angekommen.
Ich versuchte mich etwas anzuklimatisieren, an die Höhe, die Umgebung und das immer nicht ganz sicher sein, ob es jetzt sinnvoll ist diese Strasse entlang zu laufen oder nicht. (es gelingt mir allmählich).
was ich gemerkt habe ist, dass es sehr viele nette Menschen gibt. vor allem wenn man sich etwas ausserhalb der Stadt bewegt. Mich hat eine Familie aufgeladen, als ich auf dem Weg zu der Laguna guatavitha war (das laufen dauerte etwas länger als ich gedacht habe). Auf alle Fälle nahmen sie mich auch gleich wieder mit zürik nach Bogota (unterwegs gingen wir zudem Forellen essen an einem See. Ich fühlte mich fast wie zuhaus). In Bogota angekommen, liessen mich nicht etwa bei einer Haltestelle des Busses aussteigen, nein sie brachten mich direkt zum Hostel zurück. Welch ein Glück für mich.
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Bogotá

Vor drei Tagen machte ich mich auf den weg nach Villa de Leyva. Wie immer erwischte ich natürlich einen nicht konventionellen Weg mit dem Bus und das Ganze dauerte statt 3.5 Stunden ca 4.5. Die Landschaft war aber sehr schön, so dass ich etwas entschädigt wurde. Villa de Leyva ist sehr schön und in einer eindrucksvollen Landschaft. Hier ist es richtig sommerlich warm (in Bogota war es etwa so wie bei uns im Frühling)
Ich geniesse die Ruhe in einer Hängematte und das nichts Tun!
(Ich bin aufalle Fälle am üben nichts zu Tun).

hasta proxima

ps die 15kolombuischen minuten können gut und erne mal eine stunde daurern :-)

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Villa de Leyva

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Zuletzt aktualisiert: 18. Aug, 20:23

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