New York, New York

Time Squere
Die Fahrt mit dem Mega Bus war überraschend angenehm (im Gegensatz zu Greyhound von San Francisco). New York begrüsste mich düster mit Regen. (Ich war pflotsch Nass als ich Hostel ankam). Die restlichen Tage war aber wunder schönes Wetter.
So konnte ich meine letzten Tage in New York geniessen (trotz der vielen Lauferei).
Ich natürlich besuchte die obligatorischen Touri Orte. Als erstes den Time Squere, dieser war eindrücklich und jetzt habe ich ihn gesehen, es waren mir dort zu viele Menschen. Brooklyn Bridge, Wall Street, Union Squere und Central Park durften natürlich nicht fehlen. Dann war ich im Guggenheim Museum, welches ich sehr eindrücklich fand (obschon zu meinem bedauern „die Schnecke“ zu Gunsten oder eben miss Gunsten abgedeckt war, da ein Lichtkünstler so von unten her „die Schnecke“ beleuchtete. Da frage ich mich schon, ob es sinn macht Kunst zu missgunsten der Architektur zu machen, aber das ist meine Persönliche Empfindung, siehe Foto unten).

Guggenheim Museum „Die Schnecke“ (es ist ein Foto! Dort sind sonst die schönen Sichtbezüge!)
Zudem hatte ich die glorreiche Idee um ein bisschen Geld zu sparen am Free Friday (oder Freaky Friday) ins Museum of Modern Art (MoMA) zu gehen. Es hatte so viele Leute (was auch ja eigentlich auch erwartet hatte), dass ich z.T. die Bilder gar nicht richtig sah.
Nicht fehlen durfte auch der Empire State Building. Hier hatte ich noch Glück mit den Leuten, ich wollte zum Sonnenuntergang rauf und bin etwas früher Rauf, so musste ich nicht warten. Die Aussicht war grandios. (mit der Dunkelheit kamen auch die Menschen und ich flüchtete zurück auf den Boden).

Aussicht Empire
Was ich wirklich super cool fand und auch allen empfehlen würde, wenn sie einmal in New York sind, sind folgende „Sehenswürdigkeiten“ (dies ist eine von mir persönliche Liste, Jedermann und -frau empfindet sicher anders!)
The High Line, in einem alten Hochbahntrasse erstellter Park, wo man einmal auf einer anderen Höhe durch die Häuser läuft. Eine super Idee finde ich und auch eine schöne erholsame grüne Oase in New York.

The High Line
Das ganze Quartier drum herum Meatingpont Destrict mit Chelsea Market (eher teure Gegend).
Soho mit Nolita einfach gemütlich zum rumschlendern und ein Cafe trinken (mittlere Preisklasse).
Hight Brooklyn bei der Brooklyn Bridge auch hier einfach ein bisschen New York geniessen in einer Ruhigen Umgebung.
Williamsburg auch hier gilt rumschlendern Kaffee trinken und geniessen, diese Gegend ist mein Favorit, es gibt viele kleine Läden (vor allem Brokis mit allem möglichem Klim Bim) und vom East River State Park hat man eine wunderbare Aussicht auf die Skyline.
Der Prospect Park in Brooklyn (der Bruder vom Central Park) fand ich natürlicher als der Central Park. Hier hört man die Vögel pfeifen anstatt des Stadtlärms und es gibt einen richtigen Wald, der auch nach Wald riecht. (Ansonsten finde ich diese Gegend rings um den Park nicht sonderlich interessant).

Williamsburg
Eher weniger gefallen hat mir Chinatown (ist vielleicht auch so, weil ich in San Fransisco schon war und dort ist wirklich China Flair).
Dann habe ich mir gedacht, möchte ich noch ein bisschen was anderes sehen und fuhr nach Harlem. Die Afrokultur wird immer noch gross geschrieben dort und es war komisch plötzlich wieder aufzufallen, weil man weiss ist. Es war interessant das Ganze zu sehen, aber nicht ganz so aufregend wie ich mir das Vorgestellt habe.

Harlem
Shoppen war ich auch noch ein kleines Bisschen (der Rucksack ist aber zum Glück gross genug!).
Ja und jetzt ist das Ganze aus fertig und vorbei. Ich geniesse meine letzten Stunden bei einem Glas kalifornischem Weisswein (man gönnt sich ja sonst nichts und es ist schliesslich das Ende!) in the Hight Brooklyn.
Super war es für mich die letzten sieben Monate. Einiges würde ich anders machen vieles Gleich und bereuen tue ich nichts. Es war eine super Erfahrung.
Und dann kommt immer die gleiche Frage: „Was hat dir am besten Gefallen“ deshalb hier vorweg, Kolumbien war super genial, der Segeltripp und vorallem die San Blas Islands, Mexiko (nicht aber der Yucatan). Landschaftlich fand ich sowohl Oregon wie auch Ontario überwältigend.
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge schaue ich nach Hause.
Deshalb dieses Mal
¡Hasta pronto!

nelumbo85 - 18. Aug, 19:39





















































